Beziehungsmuster

Viele von uns denken in gewissen (Beziehungs-)Mustern, auch wenn diese überholt erscheinen mögen für die einen, für die anderen bilden sie die Grundlage Ihrer Realitätswahrnehmung.

Ein Blick in die subjektive männliche Psychologie, bestehend aus Liebe und Angst, den zwei Basisemotionen. Wenn ein Mann eine Frau auf den ersten und zweiten Blick toll findet, hat er gewisse Entscheidungsoptionen.

a) Verabreden ja – kein Sex. Er findet die Frau interessant, aber nicht spannend genug, um mit ihr zu schlafen (oder, gerade bei jungen Männern, er traut sich nicht den ersten Schritt in diese Richtung zu unternehmen) Oder aber er hat Angst, davor weitere Verpflichtungen stillschweigend einzugehen und denkt (konditioniert wurde er bereits) er müsse der Frau erklären, dass es wirklich nur Sex ist, wenn er nur Sex möchte.

b) Sex ja – feste Beziehung (j)ein. Er schläft mit der Frau, weil er sie spannend findet (vorallem auf dem erotischen Parkett), will jedoch vorerst keine Anzeichen erwecken, dass er eine Art von fester Beziehung anstreben möchte. Er verhält sich eher reserviert, hat oft nur ein bis zwei Mal in der Woche Zeit für ein Treffen. Er will abwarten und schauen, wie sich das Ganze entwickelt, vor allem wie sher die Frau in vereinnahmt (good in bed – not good in partnership!).

c) Sex ja – feste Beziehung vielleicht. Er schläft mit der Frau und verdeutlicht ihr sein langfristiges Interesse langsam, auch mit Ihr Kinder haben zu wollen. Dafür ist die Frau nicht nur erotisch sondern auch partnerschaftlich ein guter Kompanion, der Mann fühlt sich nicht von Ihr unter Druck gesetzt, sondern eingeladen weiter zu denken.