Der schönste Liebesbrief

Julian aus Köln sah seine Traumfrau Caroline im Biologieunterricht und musste Ihr einfach eine “Initiativbewerbung” schreiben. Er wollte als fester Freund an ihrer Seite, sie nicht nur wegen ihrer oberflächlichen Schönheit wertschätzen. Er tat dies in einem aufwendigen und herzlich formalen Bewerbungsschreiben Kund, um am Ende ein Vorstellungsgespräch in einem Restaurant Ihrer Wahl vorzuschlagen.

Das hat Stil und gehört auf den Dateknigge! … lest gern selbst.

Generell sind Liebesbriefe natürlich niemals aus der Mode gekommen. Doch heutzutage erwartet man einfach mehr Stil, etwas mit Geschmack mit Kunst und Ideenreichtum. Die Zeiten, in denen wir ankreuzen, ob wir mit jemandem ausgehen wollen, sind seit der Schulbank vorbei. Obwohl die Floskel dennoch süß wirken kann, wenn man schon etwas länger “zusammen ist.

Ich mag es mit Fotos zu arbeiten und darauf ein Gedicht zu schreiben, dass zum Bild und zum Gefühl passt. Etwas mit Charme und Romantik. Auch Männer freuen sich über Liebesbriefe oder gar ganze Bände. Also greift ruhig zum Stift und lasst Euer Herz sprechen. Ihr werdet sehen, dass auch wenn ihr es nicht abschickt, Ihr zumindest ein Stück näher an Euren Gefühlen seid.

Was ist das schönste Valentinstagsgeschenk?

Es ist soweit, es ist der 14. Februar: der Tag der Liebenden.
Dieser Tag hat eine besondere Magie. Heute ist es auch den starken Männern erlaubt (nicht nur heute, aber besonders heute) ihre Gefühle auszudrücken. Die eine, richtige Frau wird es zu schätzen wissen, wenn Mann sich allerlei kleine Überraschungen einfallen lässt. Der Valentingstag ist keine pure Erfindung der Industrie, obwohl sie den Tag hemmungslos für die Werbung ausnutzt. Klar ein schöner Blumenstrauß ist der Klassiker. Aber die schönsten Geschenke kommen vom Herzen.

Es ist soweit, es ist der 14. Februar: der Tag der Liebenden.

Dieser Tag hat eine besondere Magie. Heute ist es auch den starken Männern erlaubt (nicht nur, aber besonders heute) ihre Gefühle auszudrücken. Die eine, richtige Frau wird es zu schätzen wissen, wenn Mann sich kleine Überraschungen einfallen lässt. Der Valentingstag ist keine pure Erfindung der Industrie, obwohl sie den Tag hemmungslos für die Werbung ausnutzt. Klar, ein schöner Blumenstrauß ist der Klassiker. Aber die schönsten Geschenke kommen von Herzen: eine kleine persönliche Liebeslyrik, ein spontaner Ausflug, ein gemeinsames Wannenbad oder ein Gutschein für einen Paarmassage Workshop.

Doch es gibt sie auch, diejenigen, die diesen Tag aus Prinzip vergessen. Dann heisst es allenfalls, mit einem guten Beispiel voran gehen. Schenke anderen, was gern magst. Aufmerksamkeit und Liebe. Gerade die Männerwelt hat es manchmal mit speziellen Tagen dafür nicht so dicke. Dafür geben sie sich auch an allen anderen Tagen Mühe und versuchen das Beste von sich zu geben. Vertraut einfach.

Männer sind vielleicht nicht immer so vorausschauend, aber lernfähig! Mit ein bisschen Übung werden auch Männer dahinter kommen, dass man die Liebe zwar immer lebt, aber eben an solchen Tagen ganz besonders. Wie heisst es so schön, Vorfreude ist die schönste Freude und wenn die Herzallerliebste erstmal angebissen hat, ist die kleinste Andeutung in Richtung eines besonderen Geschenkes, Ausfluges oder Ereignisses wie ein Knistern im Unterholz, welches das Feuer am Brennen hält.

Happy Valentines Day.

Wie man sich neu verliebt.

Wähle die Liebe. Die Liebe zu Dir und zu anderen Menschen.

Also Vertraue deinem Herzen und auch dem Schicksal, den jede Begegnung die Dir widerfährt hat einen Grund. Auch wenn es vielleicht nicht die große Liebe ist, aber Du wirst etwas wertvolles für dein Leben lernen.

Sich neu verlieben… Wie macht man das eigentlich, wenn man fast schon vergessen hat wie es geht?

Es ist eigentlich ganz einfach:

Einfach mal den Kopf ausschalten.
Tief durchatmen.
Das Herz öffnen. (Falls da noch zuviel Gerümpel steht… aufräumen!)
Wenn es frei und leicht ist, dann lass es hüpfen.
Lass Dich ein auf neue Menschen.
Teile deine Freude mit Ihnen.
Doch erwarte nicht zuviel.
Schenke Vertrauen
und vor allem Hör auf zu Denken.
Lass es einfach passieren,

lass dich treiben.

Lass es frei von Bewertungen oder Übertreibungen.

Niemand ist wirklich frei von Ängsten, doch sind sie wirklich real?
Es ist nicht wichtig was in fünf Jahren ist oder wird.
Das kannst Du allein sowieso nicht wissen oder entscheiden.
Einzig und allein der Moment im Hier und Jetzt ist entscheidend.

Achte auf deine Stimme im Herzen.
Sie wird Dir den Weg weisen und Dich an Deinen Platz im Leben führen.

Wähle die Liebe. Die Liebe zu Dir und zu anderen Menschen.

Also vertraue deinem Herzen und auch dem Schicksal, den jede Begegnung die Dir widerfährt hat einen Grund. Auch wenn es vielleicht nicht die große Liebe ist, aber Du wirst etwas wertvolles für dein Leben lernen.

Die Verführung im Treppenhaus

Das Spiel der Verführung ist eines bei dem Mann gar kein Ziel haben sollte, außer das Spiel zu geniessen. Es geht nicht darum mit jeder Frau, mit der man flirtet auch zu schlafen. Mir ist es egal, ob ich mit einer Frau sofort schlafe, oder erst später oder nie. Ich schau immer wie es sich entwickelt, die Verführung ist praktisch keine Treppe, die nur ein Ziel hat – sondern ein Labyrinth. Eines bei dem man unterschiedliche Sachen findet.

Interview mit einem Casanova

In diesem Artikel will ich die geheimen Tipps von den “Casanovas” erfahren, dazu interviewt Der Dateknigge die Experten, die hier ihre Tipps und Tricks zum Thema Verführung verraten. Einer von Ihnen ist der 36 Jährige Wahlberliner und IT-Spezialist.

Für mich ist die Eroberung einer Frau keine Treppe, die nur ein Ziel hat. Sondern eher ein Labyrinth.

Das Spiel der Verführung ist eines bei dem Mann gar kein Ziel haben sollte, außer das Spiel zu geniessen. Es geht nicht darum mit jeder Frau, mit der man flirtet auch zu schlafen. Mir ist es egal, ob ich mit einer Frau sofort schlafe, oder erst später oder nie. Ich schau immer wie es sich entwickelt, die Verführung ist praktisch keine Treppe, die nur ein Ziel hat – sondern ein Labyrinth. Eines bei dem man unterschiedliche Sachen findet.

Es gibt aber einen Tipp, den ich den Männern geben kann.

Geheimtipp: Nutze die Macht der ungewöhnlichen Orte

Ich mag zum Beispiel Treppenaufgänge. An dem Punkt, wo ich mit der Frau einen tollen Abend hatte, und sie mich einlädt noch bei Ihr etwas zu trinken und zu “quatschen”, warte ich nicht bis ich in ihrer Wohnung bin. Das Treppenhaus ist perfekt, vorallem nachts. Kurz nach ihrer Haustür gibt es im Treppenhaus die Möglichkeit “zuzugreifen”. Ich schaue ihr in die Augen und ziehe sie zu mir, oder drücke sie an die Wand und mache mit ihr rum, für 2 Minuten. Ohne Worte. Dabei bin ich aufmerksam, dass ich die Frau nicht erschrecke. Das Gute ist, es ist ein halbprivater Raum – es ist zwar IHR Treppenhaus, aber noch nicht ihre Wohnung. Es ist quasi eine demilitarisierte Zone. Es ist leichter dort direkt auf den anderen zuzugehen, als in der Wohnung. Aber auch wieder aufregender, weil ja der Nachbar kommen könnte.

Außerdem kann ich hier sehr effektiv testen, ob sie mag oder nicht.
Wenn sie mich wegschubst, dann kann ich einlenken und sagen:

“Oh ich bin müde, ich geh nach Haus” und verabschiede mich mit: “Wir sollten den schönen Abend wiederholen.”

Oder aber sie macht mit und sagt komm mit, dann kann ich hinter ihrer Wohnungstür richtig loslegen.

Dabei muss man jedoch sehr bewusst vorgehen und signalisieren, dass es eine gewollte Verführung ist. Auch wenn ich mit einer Frau nachts die Straße entlang gehe, ziehe ich sie manchmal in einen düsteren Hofeingang hinein. Mache mit der Frau das gleiche Spiel, aber signalisiere, dass ich auch einfach wieder losgehen kann. Weiter in die gleiche Richtung. Das gibt der Frau zu verstehen, dass ich entscheide, wann wir anfangen und wann wir aufhören. Sie versteht so, dass ich nicht gleich mit ihr schlafen möchte und auch wieder loslassen kann.

Das Allerwichtigste ist, der Frau das Gefühl zu vermitteln, dass Mann es nicht nötig hat, mit Ihr Sex zu haben. Der Frau zu zeigen, dass es eine Wahl ist. Mann sollte die ganze Zeit die Grenzen der Frau respektieren, jedoch ab und zu testen, wie er sie erweitern kann. Es ist ja ein Spiel im sozialen Rahmen.

Wenn die Frau dann fragt:” Was war das denn jetzt” dann sage ich: “Was denn?, achso, mir war gerade danach” oder “Ich mag ne kleine Mahlzeit zwischendurch.”

Für das Spiel mit den ungewöhnlichen Orten eignen sich nicht nur Treppenhäuser. Auch Fensterbretter, Umkleidekabinen und natürlich Toiletten im Flugzeug oder der Bahn. Ungewöhnliche Orte machen an, und die Dialoge meistens auch.

Es gab mal einen Dialog, mit einer Frau, die ich beim 4. Date in ihrem Treppenaufgang ausgezogen habe:

“Nein das geht nicht, es kommt gleich jemand vorbei”
“Es kommt keiner vorbei, es ist 4 uhr früh”
“ööhm… nein das geht nicht, ich hab periode”
“na und? stört mich nicht”
“äääh… nein das geht nicht, meine mutter ist bei mir zu besuch”
“na dann müssen wir halt hier fertig werden”

Liebe braucht Mut.

Mut, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Mut, die Zukunft offen zu halten.
Mut, den Augenblick zu leben.

Wenn wir Liebe entdecken wollen, bedeutet das auch, uns selbst zu entdecken. Auf unser Herz zu hören und unsere Lippen das in Worte fassen zu lassen, was wir spüren. Liebe ist ein Geschenk, dass wir jemandem machen können. Es ist die Liebe, die in uns selbst steckt. Die unser Herz erwärmt und die wir mit anderen teilen können. Liebe ist manchmal so stark, dass wir vor ihr Angst haben. Davor, was sie mit uns anstellen kann, wenn wir verliebt sind. Doch wir sollten mehr das Leben fürchten, dass wir führen würden, wenn wir nur auf unsere Ängste hören. Der Weg ist da, wo die Angst ist. Wir sollten uns dem stellen, wovor wir uns am meisten fürchten: den Gefühlen. die Kontrolle zu verlieren und nicht zu wissen, was in uns geschieht. Es gibt tausend Gründe sich nicht zu verlieben und 1001 es trotzdem zu tun: die Liebe. Das Geschenk von und an uns Menschen, dass uns inspiriert. Uns Kraft gibt. Uns in schweren Zeiten begleitet und in guten Zeiten mit uns die Flügel aufspannt und abhebt.

Mut, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Mut, die Zukunft offen zu halten.
Mut, den Augenblick zu leben.

Wenn wir Liebe entdecken wollen, bedeutet das auch, uns selbst zu entdecken. Auf unser Herz zu hören und unsere Lippen das in Worte fassen zu lassen, was wir spüren. Liebe ist ein Geschenk, dass wir jemandem machen können. Es ist die Liebe, die in uns selbst steckt. Die unser Herz erwärmt und die wir mit anderen teilen können. Liebe ist manchmal so stark, dass wir vor ihr Angst haben. Davor, was sie mit uns anstellen kann, wenn wir verliebt sind. Doch wir sollten mehr das Leben fürchten, dass wir führen würden, wenn wir nur auf unsere Ängste hören. Der Weg ist da, wo die Angst ist. Wir sollten uns dem stellen, wovor wir uns am meisten fürchten: den Gefühlen. die Kontrolle zu verlieren und nicht zu wissen, was in uns geschieht. Es gibt tausend Gründe sich nicht zu verlieben und 1001 es trotzdem zu tun: die Liebe. Das Geschenk von und an uns Menschen, dass uns inspiriert. Uns Kraft gibt. Uns in schweren Zeiten begleitet und in guten Zeiten mit uns die Flügel aufspannt und abhebt.

Liebe braucht den Mut, sie zu gestalten, sie zu dem zu machen, was sie sein soll. So wie wir sie uns am liebsten vorstellen. Wir sind die Schöpfer unserer Realität, in der wir leben wollen.

Das verborgene Schicksal der Zufälle (1)

Manchmal gibt es Zufälle im Leben, die vielleicht gar keine sind. Zumindest wenn man sie als Ganzes betrachtet ergeben sich aus einigen Zufällen eine Kette von Ereignissen, die in Ihrer Gesamtheit sogar noch mehr Bedeutung gewinnen.

Alles begann an einem Sonntag. Ich suchte noch immer nach einem Reiseziel, es war an der Zeit dem Alltag den Rücken zu kehren und Entspannung und neue Gedanken zu suchen. Es gab nur ein Problem: ich konnte mich nicht entscheiden, wohin die Reise gehen sollte. Da ich allein reisen wollte, hatte ich die Qual der Wahl.

Manchmal gibt es Zufälle im Leben, die vielleicht gar keine sind. Zumindest wenn man sie als Ganzes betrachtet ergeben sich aus einigen Zufällen eine Kette von Ereignissen, die in Ihrer Gesamtheit sogar noch mehr Bedeutung gewinnen.

Alles begann an einem Sonntag. Ich suchte noch immer nach einem Reiseziel, es war an der Zeit dem Alltag den Rücken zu kehren und Entspannung und neue Gedanken zu suchen. Es gab nur ein Problem: ich konnte mich nicht entscheiden, wohin die Reise gehen sollte. Da ich allein reisen wollte, hatte ich die Qual der Wahl.

Ich bat eine gute Freundin um Ihre Meinung: “wohin würdest Du fahren?”. “Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich einen guten Freund in Asien besuchen fahren.” Das übernahm ich dann netterweise für sie und saß wenige Wochen später mit ihrem Studienfreund beim Abendessen. Ich bat ihn mir einige informelle Regeln seiner Kultur zu erklären, woraufhin er begann mir die üblichen Tischmanieren beizubringen. Alkohol schenkt man sich niemals selbst, sondern nur anderen ein. Das Essen wird geteilt, jeder nimmt sich von den verschiedenen Schälchen einen kleinen Teil auf seinen Teller und isst, was ihm am besten schmeckt.

Schon bald verliebte ich mich in die fernöstliche Kultur, in die feinen Gewohnheiten der Menschen, in die Details ihres Lebensstils. Schlief auf dem Fussboden in Lehmhütten, in Unternehmenskasernen oder Schlafsaunen. Bestieg den höchsten Berg des Landes, fuhr Autoscooter im peitschenden Regen und meditierte in Tempeln, um zu lernen.

Eines Tages traf ich einen wahren Meister.

Einen Meister der Kampfkünste. Er sah mir eines Abends auf der Strasse zu, als ich gerade auf dem Fussboden lag und versuchte Fotos von der nächtlichen Skyline zu machen. Irgendwann sagte er hallo und fragte, was ich da machte – . Ich zeigte ihm ein Bild und er war begeistert. Nach ein paar mehr Worten drückte er sein Vertrauen aus: “Du siehst aus wie ein guter Mensch und ich glaube ich muss keine Angst vor Dir haben, du kannst gern mit mir trainieren.” Ich musste lächeln: “Aber Du bist doch der Meister der Kampfkünste, warum solltest Du vor MIR Angst haben.”

Ein paar Tage später trafen wir uns an jenem Platz erneut. Als Ort des Trainings wählten wir den nahegelegenen Königspalast. In einem ruhigeren Seitengang begann der Meister mit seinen Martial-Arts Übungen. Seine Konzentration in jedem einzelnen Atemzug war überwältigend.  Sein Körper war das Werkzeug. Die Choreographie sein Werk. Er war wahrlich ein Künstler.

Diese besondere Art des Kampfkunstes hatte sein Großvater etabliert. Nun war er selbst der Meister und hatte viele Schüler. Einen seiner Schüler besuchten wir gemeinsam. ein älterer, sehr freundlicher Herr, der mit 65 Jahren meinte, er lerne die Kampfkunst, damit er die Frau seines Lebens, sollte sie ihm eines Tages mal begegnen, auch beschützen kann.

Der Meister war eine ausdauernde Natur und seine Tage endeten meist in Gesellschaft von vielen Freunden. Ich war ihm schon in Korea zu tiefstem Dank verpflichtet, für dass, was er mir gezeigt hatte. Doch auch noch Monate später, schaffte er es erneut auch über die chinesische Mauer hinweg mein Leben zu verändern. Eines Tages schlug er mir vor, ich solle auf ein Konzert gehen, denn ein Mitglied seiner Organisation würde in Berlin auftreten und mich einladen. Ich konnte ihm diesen Wunsch unmöglich verwehren, obwohl es am anderen Ende der Stadt lag, machte ich mich auf den Weg und dort sollte sich alles ändern. Dort traf ich sie zum ersten Mal.

Wenn Mann sich verlieben will

Februar. Das sollte der Monat werden, in dem er (Anfang 40/188, sportlich, positiv denkend mit warmherzigen Augen, bodenständig und fair, kein 0815- Typ) nach Thailand fliegen und sich mit den Onlinebekanntschaften (Sie: Ende 20, hübsches Mädchen mit langen Haaren, aus gutem Hause, gern mit Kind) treffen wollte. Er hatte sich alles genau überlegt. Eine thailändische Frau wäre perfekt. Diese Mischung aus Stolz, Sanftheit und Offenheit. Er wusste, dass er ein netter Kerl war, der es in seinem Leben zu etwas gebracht hatte. Dennoch fehlte ihm die richtige Frau. In den ersten Anläufen hat es einfach nicht klappen wollen. Er beschloss den deutschen Frauen endgültig den Rücken zu zu kehren und sich fortan nur noch in ausländische Frauen zu verlieben.

Februar. Das sollte der Monat werden, in dem er (Anfang 40/188, sportlich, positiv denkend mit warmherzigen Augen, bodenständig und fair, kein 0815- Typ) nach Thailand fliegen und sich mit den Onlinebekanntschaften (Sie: Ende 20, hübsches Mädchen mit langen Haaren, aus gutem Hause, gern mit Kind) treffen wollte. Er hatte sich alles genau überlegt. Eine thailändische Frau wäre perfekt. Diese Mischung aus Stolz, Sanftheit und Offenheit. Er wusste, dass er ein netter Kerl war, der es in seinem Leben zu etwas gebracht hatte. Dennoch fehlte ihm die richtige Frau. In den ersten Anläufen hat es einfach nicht klappen wollen. Er beschloss den deutschen Frauen endgültig den Rücken zu zu kehren und sich fortan nur noch in ausländische Frauen zu verlieben.

Es waren seine exotische Phantasien von einer besseren Welt. In der er noch Mann sein dürfte und seine Eier nicht auf einem Präsentierteller schon während des Vorspiels der Frau aushändigen und von nun an darum kämpfen dürfte. Nicht einmal die sexuelle Totalverweigerung verhalf ihm zu einem Teilsieg. Am Ende musste der Slogan: „Wir lassen uns nicht mehr ficken!“ wegen den langfristigen Kollateralschäden aufgegeben und die Revolution beendet werden.

Denn er wollte ja eigentlich doch Kinder. Wozu sollte die ganze Mühe sonst gut gewesen sein? Er stand ja schließlich kurz davor ein Haus am See zu kaufen, dass natürlich mit Leben gefüllt werden sollte. Eine thailändische Frau würde mit großer Freude zu ihm ziehen. Auch wenn es nicht die Großstadt wäre. Er wäre ein perfekter Ehemann. Einzig die langen Nächte und Wochen, die er auf See mit dem Fischen verbringt sind ein kleiner Abzug in der Romantiknote.

Es sollte kein Geheimnis mehr sein, warum Thailand eines der beliebtesten Ziele emotional geprägter Reisen ist.

Liebeshungrige zumeist männliche Touristen (es gibt auch Strände an denen sich japanischen Frauen gern amüsieren) werden hier schnell vom besonderen Charme der einheimischen Frauen und Ladyboys erfasst. Einige erfassen den Unterschied dieser beiden leider selbst erst zu spät (bitte achten Sie auf den Adamsapfel).

In den Vergnügungsetablissements der Hauptstadt ist vom „Happy Ending“ der Massage bis hin zur Orgie im Jacuzzi mit mehreren Frauen alles möglich. Thailändische Frauen, so scheint es vielen Urlaubern, sind Expertinnen in Sachen Verführung und Liebe. Unter den liebessuchenden Touristen wird von unglaublicher Zärtlichkeit gesprochen und dem Idealtyp der Frau schlechthin. Mann fühlt sich verführt wie nach einem Buch. Und tatsächlich soll auf den Straßen der Metropole die Bibel der Verführung kursieren. Vervielfältigt in den zahlreichen Copyshops der Seitenstrassen und immer wieder ergänzt durch neue Schriften. Dort gibt es nicht nur Techniken der Verführung sondern auch zahlreiche Hinweise und sogar Emailbeispiele für den abgereisten Liebhaber und die verschiedensten Anlässe, je nach Intention kann es dann von „Ich bin so traurig, mein Hund ist todkrank und braucht eine OP“ bis hin zu „mein Papa ist so krank, und er wollte doch, dass ich noch heirate, bevor er von uns geht“ reichen. Thailändische Frauen schätzen an den ausländischen Männern besonders die Treue und Ehrlichkeit.

Auch in Thailand gibt es hinter der Maske des ewigen Lächelns manchmal ein böses Erwachen. Einige Outlaw-Verführerinnen haben nicht selten 10 – 15 Männer in Ihren festen Bann gezogen und lassen sich einen sehr exklusiven Lebensstil finanzieren, während ihre „Kunden“ sie ab und zu besuchen dürfen.

Der Dateknigge und die Liebe

Mir wurde das thema förmlich in die Wiege gelegt. Dagegen konnte ich mich nicht wehren. Anfangs versuchte ich es einfach zu leugnen oder zu ignorieren, aber lange ging das nicht gut. Irgendwann war ich mittendrin in den tausend und eins Geschichten der Partnersuchenden meiner Mama und was man nicht alles dabei falsch machen kann.

Gestern stand ich zufällig im Buchladen und stöberte durch die Regale, als dann irgendwann eines der Bücher in meinen Händen blieb und sich dort ganz wohl zu fühlen schien. “Liebe” stand ganz groß auf dem Cover und als ich es zur süßen rothaarigen Kassiererin brachte, fragte sie mich: “Ist das Buch für Sie oder soll ich es als Geschenk verpacken?”. Ich fühlte mich ertappt. Sollte ich jetzt einfach Geschenk sagen, um die Aufmerksamkeit von mir zu lenken? Sollte ich vielleicht zu geben, dass ich in allem Ernst solche Bücher lese? Ich blabberte irgendetwas von “nein keine Tüte” und tat so, als hätte ich sie nicht richtig verstanden, während ich einen meine Ohrhörer aus dem Gehörgang nahm. Ich nahm einfach das Buch und den Kassenzettel und versuchte weiteren Fragen durch meine pure Abwesenheit aus dem Weg zu gehen. Schon halb weg gedreht schaffte sie noch einen zweiten verbalen Versuch: “Was kein Lesezeichen, nicht? Gar nichts mitnehmen?” Zum Glück war ich da schon fast weg und konnte nur noch “Schönen Nachmittag” in meinen 3-Tage Bart stummeln. Als ich dann aus dem Laden kam, fühlte ich wie mich instinktives Fluchtverhalten ergriff, ich aber leicht verwirrt erstmal in die falsche Richtung lief, um dann nochmal am Buchladen vorbei zu müssen. Aus meinem Augenwinkel heraus habe ich sie beobachtet und wollte dabei keinesfalls mehr wie ein scheues Reh wirken. Wie könnte ich? Ich lief rum wie ein Sherpa, mit meinem 3-Tage Bart, den Wanderschuhen, der Outdoorjacke und meiner Ökomütze. Ja und das Thema Liebe, muss mir doch nicht peinlich sein. Auch wenn die meisten meiner männlichen heterosexuellen Kumpels nicht so oft darüber reden (zumindest nicht über die Gefühlsebene, eher über die Marathonaspekte)

Mir wurde das Thema förmlich in die Wiege gelegt. Dagegen konnte ich mich nicht wehren. Anfangs versuchte ich es einfach zu leugnen oder zu ignorieren, aber lange ging das nicht gut. Irgendwann war ich mittendrin in den tausend und eins Geschichten der Partnersuchenden meiner Mama und was man nicht alles dabei falsch machen kann.

Dr. Two und der verlorene Zauberstab

Sie bewegte sich so wunderbar in Ihrem schwarzen Kleid. Ihre fast endlosen Beine, eng umschlungen in einer roten Strumpfhose, vollendet von schwarzen Stilettos – ein Meisterwerk der Berliner Nächte. Da war es nicht so schlimm, dass der Keyboarder von den “großartigen Affen” heute in seinem Karo Outfit gar nicht dazu passte. Die Musik war dennoch ansteckend gut und nach der musikalischen Frontbeschallung liess sich der “Raucherraum” auch gleich zu unserem acappella Tonstudio umfunktionieren.

Sie bewegte sich so wunderbar in Ihrem schwarzen Kleid. Ihre fast endlosen Beine, eng umschlungen in einer roten Strumpfhose, vollendet von schwarzen Stilettos – ein Meisterwerk der Berliner Nächte. Da war es nicht so schlimm, dass der Keyboarder von den “großartigen Affen” heute in seinem Karo Outfit gar nicht dazu passte. Die Musik war dennoch ansteckend gut und nach der musikalischen Frontbeschallung liess sich der “Raucherraum” auch gleich zu unserem acappella Tonstudio umfunktionieren. Es begann mit ein paar lustigen Kinderliedern, ging weiter mit Beatbox und Freestyle bis hin zu irischen Gesängen. Unsere spontan zusammengestellte teilweise 8-köpfige Band änderte Ihre Instrumente so schnell wie ein Unterwäschemodell ihre Höschen auf der Fashion Week. Als dann noch PittiPlatsch die Bühne betrat, mussten einige wieder vom Boden aufgesammelt werden. Ab und zu trauten sich Zuschauer zu uns und zückten gleich ihre Handys, um wenigstens den Ton aufzunehmen. Die Nacht war wieder eine illustre Odyssee und endete mit dem Versprechen, mörgen früh gäbe es Rührei. Stattdessen klingelte am nächsten morgen das Telefon und ich erfuhr, dass der Zauberstab immer noch nicht aufgetaucht ist. Sie sucht ihn seit drei Tagen und wollte wissen, ob ich ihn vielleicht gefunden hätte. Mir ist nicht ganz klar, was sie sich wünscht. Aber ohne Zauberstab wird es wohl schwierig, sich den Wunsch zu erfüllen.

Erleben kann man nur, wenn man rausgeht. Denn die eigenen Couch ist ein schlechter Ausgangspunkt, um neue Leute kennenzulernen. Hier zeigt Dr. Two einer Couch Potato wo es lang geht und schleppt ihn zu einem spontanen Date.

Der Sex meiner Nachbarn.

„Kann man da mal das Fenster zu machen?“ röhrte eine tiefe Frauenstimme bei den wundervollen Klängen, die eine unserer Nachbarinnen von sich gab.

Dabei ist es doch nicht verkehrt beim Sex zu stöhnen. Wahrscheinlich war die sich aufregende Nachbarin einfach ein wenig über Ihr eigenes Sexualleben frustriert und hat schon lange nicht mehr so herrliche und lustvolle Momente erlebt, die sie zum klangvollen Ausatmen bringen. Das ist doch das Natürlichste der Welt und ich kenne keinen Mann, dessen Lust durch den Liebeshauch nicht gesteigert wird. Ganz im Gegenteil, der Mann bekommt das Gefühl der beste Liebhaber der Welt zu sein. Und genau so verhält er sich dann auch. Frauen, die wissen einem Mann das Gefühl zu geben, als sei er die neu entdeckte Wunderwaffe für leidenschaftliche Vulkanausbrüche, werden sich vor seiner Zuneigung kaum retten können.

„Kann man da mal das Fenster zu machen?“ röhrte eine tiefe Frauenstimme bei den wundervollen Klängen, die eine unserer Nachbarinnen von sich gab.

Dabei ist es doch nicht verkehrt beim Sex zu stöhnen. Wahrscheinlich war die sich aufregende Nachbarin einfach ein wenig über Ihr eigenes Sexualleben frustriert und hat schon lange nicht mehr so herrliche und lustvolle Momente erlebt, die sie zum klangvollen Ausatmen bringen. Das ist doch das Natürlichste der Welt und ich kenne keinen Mann, dessen Lust durch den Liebeshauch nicht gesteigert wird. Ganz im Gegenteil, der Mann bekommt das Gefühl der beste Liebhaber der Welt zu sein. Und genau so verhält er sich dann auch. Frauen, die wissen einem Mann das Gefühl zu geben, als sei er die neu entdeckte Wunderwaffe für leidenschaftliche Vulkanausbrüche, werden sich vor seiner Zuneigung kaum retten können.

Deswegen geht dieser Artikel an all diejenigen, die meinen, wegen ihren Nachbarn nicht stöhnen zu dürfen. Tut es trotzdem! Denn es werden nur diejenigen sich aufregen, deren sexueller Trieb nicht ausgelebt wird. Und jene daran zu erinnern, was die schönste Nebensache der Welt ist, kann man auch als ein Geschenk sehen. Denn die Vereinigung von Mann und Frau geht über pure Lust hinaus, es ist der Schlüssel der Existenz. Sonst könnte keiner von uns diese Zeilen lesen, zu denen der Akt meiner Nachbarn inspiriert hat. Davon darf es ruhig mehr geben.