Der Sex meiner Nachbarn.

„Kann man da mal das Fenster zu machen?“ röhrte eine tiefe Frauenstimme bei den wundervollen Klängen, die eine unserer Nachbarinnen von sich gab.

Dabei ist es doch nicht verkehrt beim Sex zu stöhnen. Wahrscheinlich war die sich aufregende Nachbarin einfach ein wenig über Ihr eigenes Sexualleben frustriert und hat schon lange nicht mehr so herrliche und lustvolle Momente erlebt, die sie zum klangvollen Ausatmen bringen. Das ist doch das Natürlichste der Welt und ich kenne keinen Mann, dessen Lust durch den Liebeshauch nicht gesteigert wird. Ganz im Gegenteil, der Mann bekommt das Gefühl der beste Liebhaber der Welt zu sein. Und genau so verhält er sich dann auch. Frauen, die wissen einem Mann das Gefühl zu geben, als sei er die neu entdeckte Wunderwaffe für leidenschaftliche Vulkanausbrüche, werden sich vor seiner Zuneigung kaum retten können.

Deswegen geht dieser Artikel an all diejenigen, die meinen, wegen ihren Nachbarn nicht stöhnen zu dürfen. Tut es trotzdem! Denn es werden nur diejenigen sich aufregen, deren sexueller Trieb nicht ausgelebt wird. Und jene daran zu erinnern, was die schönste Nebensache der Welt ist, kann man auch als ein Geschenk sehen. Denn die Vereinigung von Mann und Frau geht über pure Lust hinaus, es ist der Schlüssel der Existenz. Sonst könnte keiner von uns diese Zeilen lesen, zu denen der Akt meiner Nachbarn inspiriert hat. Davon darf es ruhig mehr geben.