Die existenzielle Nähe

Es gibt sie, die Frauen die unsagbar schön und prinzessinnenhaft durch die Welt schreiten und an jeder Hand mindestens genauso viele Liebhaber haben, wie grazile Gliedmaßen mit denen sie die Herren um dieselbigen wickeln. Die armen Kerle haben meist wenig zu lachen, werden sie doch systematisch auf Distanz gehalten. Abstand ist das höchste Gebot. Nähe eine Mangelware. Viele der Kerle finden das so unsagbar anziehend, eben weil sie nicht haben können, was sie begehren. Im schlimmsten Fall gestehen sie der Frau dann irgendwann ihre Liebe und werden furchtbar enttäuscht, von der Antwort, die alles andere als erfüllend klingen wird.

Irgendwann ist Mann dann auch einfach fertig, ausgelaugt. Er dachte, er könnte mit seiner Liebe und Zuneigung die ihrige gewinnen, doch Fehlanzeige. Er hat immer mehr und mehr gegeben, sich versucht zu verbiegen und seine eigenen Bedürfnisse zurück zu nehmen, um es ihr recht zu machen – was für ein Fehler. Denn Frauen, die keine Nähe zu lassen können, stehen ebenfalls auf unnahbare Kerle. Am besten einen Typen der weit weg ist, oder noch besser verheiratet. Die sind genauso wenig zu haben, wie sie selbst, jedenfalls nicht real und nicht im hier und jetzt.

Typischerweise sind Frauen, die diese existenzielle Nähe nicht aufbauen wollen (und können) Gefalltöchter. Sie wollen gefallen und bloss nichts falsch machen, doch dabei wird so ziemlich jedes Herz gebrochen, das ihren Weg kreuzt. Ein unendliches Komm her und Geh weg Spiel. Von dem sich mancher Mann nur schwer erholen kann, wenn sein Ego erstmal die Spur aufgenommen hat.

Mein Tipp: Lass die Finger von Frauen, die Probleme damit haben, Nähe zu zu lassen und such dir lieber eine, die dich auch in den Arm nimmt, wenn Du es brauchst, denn Frauen die auch Zärtlichkeit geben können, lieben sich selbst und wissen was Liebe braucht.