Das verborgene Schicksal der Zufälle (1)

Manchmal gibt es Zufälle im Leben, die vielleicht gar keine sind. Zumindest wenn man sie als Ganzes betrachtet ergeben sich aus einigen Zufällen eine Kette von Ereignissen, die in Ihrer Gesamtheit sogar noch mehr Bedeutung gewinnen.

Alles begann an einem Sonntag. Ich suchte noch immer nach einem Reiseziel, es war an der Zeit dem Alltag den Rücken zu kehren und Entspannung und neue Gedanken zu suchen. Es gab nur ein Problem: ich konnte mich nicht entscheiden, wohin die Reise gehen sollte. Da ich allein reisen wollte, hatte ich die Qual der Wahl.

Manchmal gibt es Zufälle im Leben, die vielleicht gar keine sind. Zumindest wenn man sie als Ganzes betrachtet ergeben sich aus einigen Zufällen eine Kette von Ereignissen, die in Ihrer Gesamtheit sogar noch mehr Bedeutung gewinnen.

Alles begann an einem Sonntag. Ich suchte noch immer nach einem Reiseziel, es war an der Zeit dem Alltag den Rücken zu kehren und Entspannung und neue Gedanken zu suchen. Es gab nur ein Problem: ich konnte mich nicht entscheiden, wohin die Reise gehen sollte. Da ich allein reisen wollte, hatte ich die Qual der Wahl.

Ich bat eine gute Freundin um Ihre Meinung: “wohin würdest Du fahren?”. “Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich einen guten Freund in Asien besuchen fahren.” Das übernahm ich dann netterweise für sie und saß wenige Wochen später mit ihrem Studienfreund beim Abendessen. Ich bat ihn mir einige informelle Regeln seiner Kultur zu erklären, woraufhin er begann mir die üblichen Tischmanieren beizubringen. Alkohol schenkt man sich niemals selbst, sondern nur anderen ein. Das Essen wird geteilt, jeder nimmt sich von den verschiedenen Schälchen einen kleinen Teil auf seinen Teller und isst, was ihm am besten schmeckt.

Schon bald verliebte ich mich in die fernöstliche Kultur, in die feinen Gewohnheiten der Menschen, in die Details ihres Lebensstils. Schlief auf dem Fussboden in Lehmhütten, in Unternehmenskasernen oder Schlafsaunen. Bestieg den höchsten Berg des Landes, fuhr Autoscooter im peitschenden Regen und meditierte in Tempeln, um zu lernen.

Eines Tages traf ich einen wahren Meister.

Einen Meister der Kampfkünste. Er sah mir eines Abends auf der Strasse zu, als ich gerade auf dem Fussboden lag und versuchte Fotos von der nächtlichen Skyline zu machen. Irgendwann sagte er hallo und fragte, was ich da machte – . Ich zeigte ihm ein Bild und er war begeistert. Nach ein paar mehr Worten drückte er sein Vertrauen aus: “Du siehst aus wie ein guter Mensch und ich glaube ich muss keine Angst vor Dir haben, du kannst gern mit mir trainieren.” Ich musste lächeln: “Aber Du bist doch der Meister der Kampfkünste, warum solltest Du vor MIR Angst haben.”

Ein paar Tage später trafen wir uns an jenem Platz erneut. Als Ort des Trainings wählten wir den nahegelegenen Königspalast. In einem ruhigeren Seitengang begann der Meister mit seinen Martial-Arts Übungen. Seine Konzentration in jedem einzelnen Atemzug war überwältigend.  Sein Körper war das Werkzeug. Die Choreographie sein Werk. Er war wahrlich ein Künstler.

Diese besondere Art des Kampfkunstes hatte sein Großvater etabliert. Nun war er selbst der Meister und hatte viele Schüler. Einen seiner Schüler besuchten wir gemeinsam. ein älterer, sehr freundlicher Herr, der mit 65 Jahren meinte, er lerne die Kampfkunst, damit er die Frau seines Lebens, sollte sie ihm eines Tages mal begegnen, auch beschützen kann.

Der Meister war eine ausdauernde Natur und seine Tage endeten meist in Gesellschaft von vielen Freunden. Ich war ihm schon in Korea zu tiefstem Dank verpflichtet, für dass, was er mir gezeigt hatte. Doch auch noch Monate später, schaffte er es erneut auch über die chinesische Mauer hinweg mein Leben zu verändern. Eines Tages schlug er mir vor, ich solle auf ein Konzert gehen, denn ein Mitglied seiner Organisation würde in Berlin auftreten und mich einladen. Ich konnte ihm diesen Wunsch unmöglich verwehren, obwohl es am anderen Ende der Stadt lag, machte ich mich auf den Weg und dort sollte sich alles ändern. Dort traf ich sie zum ersten Mal.

Interview mit Simone Klebe

Sind Frühlingsgefühle nur eine Einbildung all zu romantischer Gemüter?

Gar nicht! Im Frühling gibt es wieder mehr Sonnenlicht, das regt die Vitamin D-Bildung im Körper an und stärkt die Lebensgeister. Die Menschen zeigen wieder mehr Haut, fühlen sich selbst anziehender und angezogen von anderen, werden kontaktfreudige

Sind Frühlingsgefühle nur eine Einbildung all zu romantischer Gemüter?

Gar nicht! Im Frühling gibt es wieder mehr Sonnenlicht, das regt die Vitamin D-Bildung im Körper an und stärkt die Lebensgeister. Die Menschen zeigen wieder mehr Haut, fühlen sich selbst anziehender und angezogen von anderen, werden kontaktfreudiger.

Apropos Kontakt – wie gelingt beim Flirt denn die erste Kontaktaufnahme am besten?

Man hält sich in der Nähe des Menschen, den man gern kennen lernen möchte auf, am besten im Abstand von etwa eineinhalb Metern. Dabei sollte man sich seitlich stellen, nicht frontal und erst gar nicht mit dem Rücken zu ihm oder ihr. Schon kann man den ersten Blickkontakt wagen, ein Lächeln, das signalisiert: Ich möchte mit dir ins Gespräch kommen. Ein Hingucker im Outfit ist hilfreich, eine schicke Sonnenbrillen oder ein tolles Tuch.

Und wer sollte den ersten Schritt zur Plauderei wagen?

Ich bin der Meinung, eine Frau sollte sich erobern lassen, selbst wenn die Initiative von ihr ausgeht. Salopp gesagt spult sie das Anti-Schlampen-Programm ab. Das heißt: Ich bin nicht von jedem zu haben. Sie zögert also und testet ihr Gegenüber ein wenig.

Nein bedeutet ja und ja nein? Woher soll der Mann wissen, wie sie verstanden sein will?

Das findet er schnell heraus. Ein Flirt funktioniert wie ein gutes Schachspiel, Zug um Zug. Auf den ersten Kontakt folgt ein zweites, verabredetes Treffen, die Phase der Vertrauensbildung und dann die Verführung. Wer sich daran hält, ist auf der sicheren Seite. Bei allem ist Sensibilität gefragt, mit der Tür ins Haus zu fallen, kommt selten gut an.

Auf welche Weise wirkt man denn sympathisch?

Wer höflich, liebenswert, ehrlich und charmant erscheint, hat die besten Chancen auf den nächsten Schritt. Vor allem aber sollte man mit sich im Reinen sein, sich selbst mögen, das strahlt man auch aus.

Was sind die schlimmsten Fallstricke beim Kennenlernen?

Wer einen Flirt versucht, sollte sich einen netten, unverfänglichen ersten Satz zurecht legen. Dumme Sprüche sind tödlich, sexuelle Anspielungen kann ich ebenso wenig empfehlen. Trifft man sich später wieder, dann nicht gleich über Geldsorgen oder heikle politische Fragen reden. Man sollte über niemanden schlecht sprechen. Keine Angeberei a la mein Haus, mein Boot, mein Auto, kein Zutexten.

(aus Sächsischer Zeitung, vom 27.05.2010)
Interview: Nadja Laske

1. Gebot: Liebe Dich selbst.

Du bist liebenswert, genauso wie Du bist. Akzeptiere Dich so wie Du bist, mit all Deinen Macken und Fehlern. Es ist deine Persönlichkeit und deine Lebenseinstellung, die Dich zu diesem liebenswerten Menschen machen, der Du bist. Schau einmal in den Spiegel und sage Dir, dass Du Dich liebst und dass Du es verdient hast geliebt zu werden. Lerne Dich selbst zu lieben! Wie soll jemand anderes Dich lieben können, wenn Du nicht selbst damit beginnst? Feiere das Leben und Feiere Dich selbst.

Du bist liebenswert, genauso wie Du bist. Akzeptiere Dich so wie Du bist, mit all Deinen Macken und Fehlern.  Es ist deine Persönlichkeit und deine Lebenseinstellung, die Dich zu diesem liebenswerten Menschen machen, der Du bist. Schau einmal in den Spiegel und sage Dir, dass Du Dich liebst und dass Du es verdient hast geliebt zu werden. Lerne Dich selbst zu lieben! Wie soll jemand anderes Dich lieben können, wenn Du nicht selbst damit beginnst? Feiere das Leben und Feiere Dich selbst.

Auch in schon bestehenden Liebesbeziehungen ist die Liebe zu einem Selbst wichtig. Nur wer sich selbst liebt, kann mit sich zufrieden sein. Man kann nicht von dem anderen erwarten, dass er einen glücklich macht. Dafür ist jeder in erster Linie für sich selbst verantwortlich. Einige machen den Fehler und machen den anderen für sein Glück verantwortlich. Das mag eine Zeit lang gut gehen, aber auf Dauer ist es keine Basis für eine erfüllte Beziehung, in der sich beide wohl fühlen. Das Geheimnis lautet dem anderen das zu geben, was man selbst möchte. Du willst, dass Dein Partner Dich glücklich macht? Dann finde dieses Glück zuerst in Dir und schenke es ihm.

Es ist schon gemein, dass gerade Menschen die frisch verliebt sind, soviel Energie ausstrahlen, dass man sie einfach anschauen und kennenlernen möchte. Menschen, die mit einem Lächeln auf dem Gesicht durchs Leben gehen und die anderen Menschen anlächeln, stechen aus der Masse heraus. Natürlich kann man ein wahres Lächeln nur haben, wenn man glücklich ist. Zufrieden mit sich selbst und in Harmonie.

Andere die todtraurig sind (zum Beispiel, weil sie allein sind) können da meist lange warten, bis sie angesprochen werden. Wenn Sie dann jemanden finden, der auch allein ist und meinen der andere könne ihnen wieder helfen glücklich zu sein, ist es oft, als würden sich zwei Bettler gegenseitig in die Tasche greifen und feststellen, dass der andere ja auch nichts hat.

Das Gute ist, man kann das “Leiden” beenden. Denn Leiden hat eine Ursache. Nehmen wir uns den Dalai Lama. Wäre er todtraurig darüber, dass seit 60 Jahren Tibet besetzt ist und viele der Tibeter im Exil leben, dann würde kaum jemand der Staatschefs ihn empfangen. Doch er ist einer der glücklichsten und ausgeglichensten Menschen der Welt. Er teilt sein Glück und seine Lehre vom Glücklichsein mit Anderen. Er lebt im Einklang mit sich selbst.

Obwohl es eine gute Idee ist, muss man nicht die Lehre des Buddhismus studieren, oder in entlegenen Klöstern meditieren, um zum eigenen Glück zu finden. Doch ein wenig Reflexion über das eigene Leben und sich selbst erleichtert den Weg zum Glück.

Was macht mir Spass im Leben? Wofür schlägt mein Herz? Was kann ich ändern, damit ich mit mir zufrieden bin?

Für viele Menschen, wie auch im Feng Shui, ist das Glück zuerst an die Karriere geknüpft. Viele von uns definieren sich mit dem, was sie tun. Bekommen aus ihrem Beruf ihre Bestätigung (oder suchen sie genau hier). Menschen, die unglücklich mit dem sind, was sie machen, werden auch kaum glücklich sein können. Darum ist es wichtig, dass Menschen sich einen Beruf suchen, der Ihnen zum großen Teil Spass macht.

Das andere Glück besteht in dem, was wir glauben zu sein. Manche definieren sich über Ihren materiellen Status. Das schicke Auto, das tolle Haus, die hübsche Frau, das Boot – wie aus der Werbung. Neuere Studien zum Thema Glück (z.B. von Harold James, pdf in englisch) enthüllen, dass mehr materieller Reichtum auch nicht glücklicher macht. Die glücklichsten Menschen, die ich in meinem Leben getroffen habe, waren nicht jene die viel hatten. Im Gegenteil, es waren Bauern in Afrika, Landarbeiter in Asien oder Musiker in Lateiamerika. Obwohl einige Dinge, die sie sich wünschen vielleicht das fliessende Wasser oder der Strom aus der Steckdose sind, suchen sie ihr Glück nicht in dem materiellen Gut was sie haben, vielmehr in dem was alle haben. Die selben Studien schlagen vor, dass uns schöne Erlebnisse glücklicher machen, als materielle Anschaffungen.

Die schönsten Erlebnisse teilt man gern mit Menschen, die einem etwas bedeuten und die dieses Glück auch teilen können. Nicht zuletzt sind gute Freunde eine bessere Investition, als Aktien. Über Aktien müsste man sich nur die ganze Zeit sorgen und Börsenkurse beobachten. Freunde kann man zu schönen Erlebnissen einladen: ein gemeinsames Essen, ein Fussballspiel im Park, ein bisschen Shoppen gehen, oder einfach nur zusammen lachen und gemeinsame Hobbies teilen.