Datingtipps für Neu-Berliner

Datingtipps für eine Stadt in der alles “erlaubt” ist. Gestern habe ich einen Ex-NewYorker, Ex-Londoner und Neu-Berliner die inoffiziellen Spielregeln des Dating in Berlin erklärt.

Er wollte eigentlich mit seiner Freundin nach Berlin ziehen, doch da hat es dann gekracht. Die Ängste haben gesiegt und sie haben Schluss gemacht. Nun wohnt er seit drei Tagen allein hier. In einer WG mit zwei Brüdern aus Norwegen deren Bärte einem nachts allein im Flur Furcht einflößen würden. So richtige Nordmänner eben. Er ist eher der sanfte Typ, ein wenig Ryan Philippe, ein wenig Justin Timberlake. Musik fasziniert ihn eben so sehr, wie natürlich die Frage, ob er hier gute Chancen haben wird. Oder wie die deutschen Frauen so drauf sind in Sachen Dating. Ich wurde ihm empfohlen von Bekannten aus London, die meinten, wir sollten uns auf jeden Fall mal zu einem Bier treffen, denn da gäbe es wohl viel zu erzählen.

Seine erste und wohl wichtigste Frage war:
“Wie leicht lernt man hier Frauen kennen?”

Mir fiel sofort ein Franzose ein, den ich mal vor zwei Jahren interviewt habe. Dieser sagte über die Frauen in Berlin, dass sie sehr zugänglich seien, weil sie es nicht so gewohnt sind, angesprochen zu werden. Da seien Frauen in Paris schon viel defensiver. Denn sie werden jeden Tag auf der Strasse angesprochen. In Berlin passiere das kaum, weshalb es ihm leicht fiel, hier Frauen kennen zu lernen.
Natürlich, betonte ich, sprich einfach natürlich mit den Mädels. Wenn Dir eine Frau gefällt, musst du nicht erst warten, bis Du betrunken bist. Man(n) braucht auch keine dummen Sprüche aus dem Handbuch für Aufreisskünstler (aus dem englischen: Pick-Up Artists). Sondern kann doch einfach diejenige normal ansprechen, so wie Du etwas zu einem Kumpel sagen würdest. Bleib doch einfach Du selbst und tu so, als wäre es ganz normal, dass ihr jetzt miteinander redet.

“Meinst Du, man kann hier einfach ein bisschen Spaß haben?”

Warum nicht? Ich muss dann immer sofort an die Kerle in meinem Freundeskreis denken, die sich doch sehr eingehend mit Frauen beschäftigen. Jeder hat irgendwie eine eigene Art entwickelt, sich den Spaß zu schaffen, den er haben möchte. Ganz ausgezeichnet funktioniert anscheinend das beim Yoga in diesen Tagen. Dort trifft man schnell auf andere Menschen, die sich körperlichen Erfahrungen öffnen möchten. Da gibt es Klassen, aber auch offene Stunden, wo jeder mit jedem übt. Wenn man einmal ein wenig in der Szene einsteigt, lernt man schnell neue Leute kennen. Neben dem Yoga ist natürlich das Tanzen, oder die Kombination daraus, die Kontakt Improvisation (CI) sehr zu empfehlen. Hier werden, wie beim Acroyoga, schon recht früh auch physische Nähe und Vertrauen wichtig. Hier lernt man schnell auch mal loszulassen und Berührung zuzulassen. Gerade für Menschen, die sonst nicht so “touchy” sind, ist dies eine ideale Kur.

Für diejenigen, die eher auf online dating stehen, ist natürlich gerade die Dating-App “tinder” ein heißer Tipp. Doch wieder wird hier natürlich das Dating-Glück auf ein paar Bilder reduziert. Also am besten noch schnell zum Fotograf des Vertrauens und ein Set neuer Portraits anfragen.

“Wird es kompliziert?”

Na nur, wenn Du nicht ehrlich bist. Man kann sich Ärger ersparen, in dem Man(n) einfach seine Karten auf den Tisch legt. Also spiel ihr nicht vor, dass Du dich gern mal wieder verlieben würdest, wenn das nicht der Fall ist. Sag doch einfach, Du willst ein bisschen Spaß haben, und die richtige Frau für Dich, wird das auch verstehen. Klar, will keine Frau gern als jemand gesehen werden, der einfach mal nur aus Spaß mit Dir ins Bett geht. Aber wenn es halt nun Mal Spaß macht mit Dir Zeit zu verbringen, na dann bleibt wohl das Bett irgendwann nicht aus. Wichtig ist, offen und ehrlich zu sein. Du hast halt gerade eine Beziehung hinter Dir, das verstehen die Frauen – und dann wissen sie auch, dass es rein gar nichts mit ihnen zu tun hat, wenn Du nicht auf die große Liebe hoffst. Die kommt sowieso nicht dort, wo Du sie erwartest. Also erwarte lieber nicht so viel, dann kannst Du auch nicht so schnell enttäuscht werden. Und ich glaube auch ein bisschen an Karma, Schicksal oder wie immer man es nennen mag: Das, was Du gibst, kommt zurück zu Dir. Also behandle andere Menschen, so wie Du selbst behandelt werden möchtest! Dann dürfte nichts schief gehen, auch nicht beim Dating.

Die Realität der Anziehung

Heute habe ich mit einem jungen Fotografen über die Gesetze der Anziehung gesprochen. Darüber, dass sich Frauen eher zu den sogenannten “Arschlöchern” hingezogen fühlen, zu den Typen, die mit Ihnen spielen. Das ist ganz normal meinte ich. Du nimmst ja auch deine Beine in die Hand, wenn Du merkst eine Frau fährt auf dich ab und will Dich unbedingt davon überzeugen, dass Sie die Richtige für dich sei. Er musste mir natürlich zustimmen.

Wir alle kennen diese ungeschriebenen Gesetze und wir alle sind schon mal auf der einen oder anderen Seite gewesen. Ich kann es auch nicht verstehen, warum Frauen eher auf die Typen stehen, die cleverer Weise sagen: “Ich möchte mich so gern mal wieder verlieben.” Aber es ist offensichtlich, die Frau will diejenige sein, in die sich das Objekt Ihrer Begierde verliebt. Also heisst das für die netten Kerle, sie müssen sich mal ein Wolfspelz überwerfen. Denn ich kann auch die Frauen verstehen. Sie wollen gut aussehende Männer, die am besten auch noch gut verdienen. Aber ich muss noch einmal ehrlich sein. Diese Typen sind auch die ehesten, die sich nicht nur mit einer Frau zufrieden geben werden.

Also sollten auch Frauen ein klein wenig über Ihren eigenen Anspruch nachdenken und darüber, was sie wollen.

Soll es der tolle Typ sein, der jede Frau haben könnte?

Dann ist leider die Wahrscheinlichkeit, dass er sich auf eine längerfristige Beziehung einlässt herzlich gering. Vor allem, wenn er bekommen hat, was er möchte. Es hängt natürlich davon ab, was die Frau möchte. Will auch sie nur ein kurzes loderndes Abenteuer? Dann Viel Spaß den beiden. Soll es etwas längerfristiges werden, würde ich als Mann eher auf die Typen achten, die sich etwas komisch verhalten, z.B. weil sie nervös sind oder bis über beide Ohren schon längst verliebt. Dieser Typ Mann, vor allem diejenigen, die einfach nur nett sind und keine perfekte Show beim Date abziehen, haben vermutlich mehr Tiefgang als Männer, für die Dating ein (Kinder-)Spiel ist.

Doch leider funktioniert Anziehung oft anders als Logik. Frauen verlieben sich lieber in die kleinen Bösewichte, in die Abenteurer oder diejenigen Männer, mit denen sie stundenlang reden können, ohne dass sie merken, wie die Zeit vergeht und man sich näher kommt.

Ja, Liebe ist irrational. Und ich kenne auch einige irrationale Frauen, die sich zwar in Beziehungen befinden aber ihren Kerl bei fast jeder Gelegenheit bloßstellen und vergleichen. Denn andere Männer verdienen mehr, können sich besser ausdrücken oder sind besser mit Kindern auf dem Arm. Dann frage ich mich, warum ist man (oder in diesem Fall Frau) überhaupt mit dem Typen zusammen. Oft, weil er eben eine der zwei Basis Qualitäten besitzt: 1. Er sieht gut aus und wird hübsche Kinder zeugen oder 2. Er verdient gut, und kann potenziell eine Familie ernähren. Aber mal ganz ehrlich, wer möchte einen Partner haben, der einem die eigenen Mängel ständig vorhält? Da hilft auch die beste Erziehung oder das schönste Heim nichts. Diese Beziehungen stehen auf wackeligen Füßen und wahre Anziehung basiert auf anderen Werten, z.B. Vertrauen, Respekt und Akzeptanz. Doch diese müssen sich erst im Laufe einer Beziehung “verdient” und aufgebaut werden. Damit man jemanden findet, mit dem man eine Beziehung eingehen möchte, sind oft nicht wenige Dates nötig. Bei denen es dann auch noch darauf ankommt, was der andere im Augenblick sucht und sieht. Denn oft könnte man seiner Traumprinzessin oder seinem Traumprinzen gegenüber sitzen und es gar nicht merken.

 Was wollen Frauen wirklich?

Das hängt wie immer davon ab, was die Frau sucht. Doch viele Frauen bestätigen die Regel, dass sie sich nicht in die Typen verlieben, die einfach zu haben sind. Das gleiche gilt ja auch für Männer. Gerade am Anfang einer aufkeimenden Liebe, will man sich nicht sicher sein können. Auch Frauen verknallen sich eher in Typen, die das sogenannte Bad Boy Image pflegen. Einladungen zu einem Date, die mit “Hey, ich finde Dich irgendwie spannend, darf ich dich mal auf einen Cafe einladen?” enden meist genau bei dieser Frage. Männer die ihren potentiellen Opfern Einladungen unterbreiten wie z.B. “Hey, sei am Tag X um Z Uhr an diesem Ort und trage kein Höschen.” haben mehr Chancen auf Erfolg Ernst genommen zu werden. Oder, der Frau zu unterstellen, dass sie es sei, die ja nur auf das Eine aus sei – aber man ja heute nicht mit Ihr die Leidenschaft ausleben könne, weil … erzeugen erstmal etwas Verwirrung, doch haben mehr Chance auf ein zweites Wiedersehen oder sogar darauf, dass aus dem ersten verknallt sein auch ein verliebt sein oder sogar eine beiderseitige Liebe wird.

Was finden Männer attraktiv?

Ist es der tiefe, verheißungsvolle Ausschnitt, der Lust auf mehr macht? Ist es der knackige Po, den man nur zu gerne ergreifen möchte? Oder ist es die schön geschwungene Schulter, über deren weiche Haut man gerne streichen würde? Kommt es auf die Größe an, oder das Gewicht? Was ist es denn nun eigentlich, was Männer an Frauen attraktiv finden?

Wow, diese Frau! Geschmeidig bewegt sie sich in ihrem roten, knielangen Kleid durch die Menge. Es liegt eng an ihrem atemberaubenden Körper, schmiegt sich an die schmale Taille, über die weichen Rundungen ihrer Hüften und ihres Pos. Ihre langen dunklen Locken fallen sanft über ihren Rücken. Ihre Beine scheinen kein Ende zu finden, das tiefe Dekolte, diese wohl geformten Brüste – unweigerlich zieht sie die Blicke auf sich: vor allem die Männer verdrehen den Kopf nach ihr, schauen ihr hinterher, würden sie nur allzu gerne um ein Date und mehr bitten. Dort, wo sie sich bewegt, hinterlässt sie eine Schneise der Faszination, der Bewunderung. Und das weiß sie auch, genau das strahlt sie auch aus: “Ich bin schön, ich liebe mich und bin es mir wert, bewundert zu werden.”

Was ist es, was den Reiz dieser Frau ausmacht: das Kleid, der tiefe, verheißungsvolle Ausschnitt, der Lust auf mehr macht? Ist es der knackige Po, den man nur zu gerne ergreifen möchte? Oder ist es die nackte Schulter, über deren weiche Haut man gerne streichen würde? Kommt es auf die Größe an, oder das Gewicht –  oder ist es doch die Ausstrahlung?

Eine Frage mit deren vermeintlicher Beantwortung viel Geld gemacht wird: Von der Textilindustrie, Parfümherstellern, Beauty-Farmen, Schönheitskliniken und vielen mehr.

Was ist es denn nun eigentlich, was Männer an Frauen attraktiv finden?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage zu geben – auch als Mann – ist schier unmöglich.

Jeder Mann hat einen anderen Geschmack und jede Frau ihre besondere Note, die sie verführerisch macht. Da die Geschmäcker der Männer so verschieden sind, kann sich eigentlich jede Frau mit den Ihr von der Natur gegebenen Eigenheiten glücklich fühlen. Denn, ja: oft ist es gerade die Ausstrahlung, die eine Frau interessant macht. Wenn Frau sich selbst liebt, dann kann auch Mann sich in sie verlieben. Darüberhinaus dürfen Frauen Humor haben und über die Witze des Mannes lachen, hier ist allerdings ein süßes Lächeln schöner, als aus dem ganzen Bauch heraus zu gröhlen.

Dann bleibt nämlich die kleine Prise Geheimnisvolles erhalten, und die hat eine magische Wirkung auf die eigene Anziehungskraft. Denn es sind gerade die Dinge, die Mann nicht weiß, die das Interesse am Lodern lassen. Es ist natürlich toll, wenn Frau sich für den Mann hübsch macht, aber kein Mann wünscht sich eine Frau, die ohne Make-up nicht mehr vor die Tür zu gehen wagt.

Jeder hat da ganz andere Vorstellungen, springt auf andere Reize an. Hier eine Umfrage zum Thema Attraktivität von Frauen:

„Gesicht und Haare sind mir wichtig. Mir fällt es immer sofort auf, wenn Frauen lange, gepflegte Haare haben. Das können lockige, glatte oder wie auch immer sein. Haare machen eine Frau attraktiv. Oder eben auch nicht, Fettiges Haar geht gar nicht. Und zu brave Haarschnitte auch nicht. Außerdem mag ich weibliche Gesichtszüge.“

 

„Mich machen zuerst die Stirn, die Lippen und die Augen an. Und ich frage mich schnell, wie sie vielleicht küsst. Ich mag es wenn Menschen lachen, dann möchte ich mit Ihnen zusammen lachen und mehr Zeit in Ihrer Nähe verbringen.“

 

“Ich schau mir Ihre Augen an, und suche nach dem Feuer. Ich finde Frauen anziehend, die mit ihrem Gang etwas Besonderes haben. Ebenfalls spannend ist der Gesichtsausdruck einer Frau, der kann geheimnisvoll, schüchtern, neugierig oder selbstbewusst sein, es macht einfach Spaß Frauen anzuschauen, die durch Ihre Gesichtszüge leben.”

 

„Ich mag Frauen, in deren Augen das Abenteuer fackelt. Frauen, die sich anmutig bewegen und mit ihrem Körper zu spielen wissen. Mein Typ sind Brünette, am liebsten mit Locken. Bei südländischen Frauen schmelze ich am liebsten.“

Solche Umfragen haben natürlich immer den üblichen Nachteil. Männer geben die sozial erwünschten Antworten. Da wir hier versuchen wollen, ehrlich zu sein, hier das was Männer gedacht haben, aber nur äußerst selten zugeben würden: Männer lassen sich auch von einem schönen Dekolletee, einem knackigen Hintern oder dem verführerischen Augenaufschlag betören.

ABER: Ja. Je nachdem was Mann sucht –  eine schnelle Nummer oder eine längere Beziehung – kommt es natürlich auch auf den Charakter einer Frau an. Manch’ eine Frau mag sich jetzt denken: „Ja klar, der Charakter. Erzähl’ mir nicht, dass es den Männern auf den Charakter ankommt.“ Und sie mögen Recht haben: Viele Männer sind erst einmal wohl oberflächlicher als Frauen. Sie schauen auf das Äußere: Es ist ihnen wichtig, wie eine Frau aussieht. Der erste äußere Eindruck entscheidet nicht selten darüber, ob und wie es weitergeht. Aber: Wer eine engere Beziehung eingehen möchte, für den zählt der Charakter natürlich genauso. Denn Mann will nicht nur eine Frau, die gut aussieht und gut zu vögeln ist (oops, jetzt haben wir das Klischee doch wieder bestätigt und widmen uns dem Thema bald in einem Artikel) sondern auch eine Frau, die mit ihm lacht, singt und lebt.

Und genau da kommt der Charakter ins Spiel. Die Anziehungskraft einer Frau könnte man meiner Ansicht nach mit dieser einfachen Formel darstellen:

Attraktivität = (Aussehen + Sex) * Charakter

Die obenstehende Formel lässt sich natürlich nur bedingt auf One-Night Stands anwenden, da ja bei solchen kurzlebigen Episoden natürlich der Charakter bei vielen Männern eine wirklich eher untergeordnete Rolle spielt…

Bevor es um das verändern geht: Was ist wichtig? Beim Aussehen lässt sich natürlich vieles machen. Doch Vorsicht sei, liebe Damenwelt und mittlerweile auch Männerwelt, vor Schönheits-OPs geboten. In China hat ein Mann seine Frau wegen hässlicher Kinder verklagt. Bevor sie ihn kennenlernte,  hatte sie sich noch mit der ein oder anderen OP aufgehübscht. Was die Gene natürlich unberührt ließ (zum Artikel).

Sextechniken lassen sich im Studium der körperlichen Künste gut erlernen. In beliebten Tantraseminaren, Massageworkshops und natürlich dem intensiven Selbststudium lassen sich viele Dinge erlernen und mit ein bisschen Finger- und Lippenspitzengefühl auch erfolgreich anwenden.

Der Charakter hingegen, so wie ich ihn frei definieren würde, ist eine Mischung aus Persönlichkeit und antrainierten Verhaltensweisen. Unser ganzes Denken und Fühlen ist letztlich ein Produkt, eine Energie, die wir erzeugen. Viele weise Männer der Weltgeschichte lehrten uns: „Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Deine Wirklichkeit werden.“ Ein herzlicher, offener und lebenslustiger Charakter punktet.

Man(n) will ja eine Frau mit der es Spaß macht, Zeit zu verbringen und es kein Grusel-Kopfkino wird, wenn man sich am Abend an den Esstisch setzt. Und das Wunderbare ist: Jede Frau hat ihren eigenen kleinen Dickkopf – und jeder Mann auch. Niemand möchte sich gern verändern oder schlimmer noch: verändern lassen. Aber darum geht es auch gar nicht. Vor allem nicht für die Liebe: Für eine ehrliche und glückliche Beziehung ist es viel wichtiger, dass beide authentisch sind. Dass man sich anerkennt, so wie man eben ist.  Es bringt gar nichts, sich mit der Intention, den Partner zufrieden stellen zu wollen, zu verbiegen. Der Charakter kann jedoch geschult werden, in seinen Sichtweisen und Denkmustern.

Bei den Charakter- und Erziehungsfragen in Beziehungen gibt es ja auch zum Glück auch immer zwei. Einer der es macht und der andere, der es mit sich machen lässt. Doch auf Dauer? Auf Dauer zählt die Antwort auf die Frage: Mit was für einem Menschen möchte man für längere Zeit zusammen sein? und ich glaube diese Frage muss sich jeder selbst beantworten.

Wie meine Antwort lautet? Ich stehe ja auf starke Frauen, die im Leben mit ihrer weiblichen Art voran kommen, Dinge in die Hand nehmen und sich den Freien Künste ergeben fühlen. Ich mag Frauen, die eine starke Verbindung zu ihrem Körper haben. Frauen, die gern reisen und das Abenteuer suchen, sich Neuem öffnen und nicht Angst davor haben, dass zu verlieren, was Sie nie besessen haben. Sondern Frauen, die im Moment leben können ohne den Horizont aus den Augen zu verlieren. Frauen die gern in der Natur unterwegs sind, aber auch im Abendkleid eine tolle Figur machen und ja, natürlich will ich, dass die Frau es schafft mich so heiß zu machen, dass ich ihr am liebsten die Sachen vom Leibe reißen möchte. Aber das ist schon wieder ein anderes Kapitel.

Ein Grundsatz, den sich jeder Mensch bewusst machen sollte:

Du bist genauso perfekt, wie Du bist.

Jeder hat seine strahlenden Seiten und seine Macken und es wird Zeit sich damit abzufinden. Auch mit denen, die einem eigentlich fast peinlich sind. Diese Seiten sind sogar umso besser, wenn man drüber lachen kann.

Ich habe einmal eine wunderhübsche Frau getroffen, die Meisterin im Gase zaubern war (landläufig auch: pupsen). Und natürlich hat sie versucht, genau das zu überspielen. Aber es gelang Ihr nie wirklich. Irgendwann habe ich Sie dann darauf angesprochen und herrlich darüber gelacht, so dass auch sie irgendwann nur noch lachen konnte. Schlimmer ist es, wenn man solche Dinge verheimlicht. Zum Beispiel das Schnarchen. Viele Frauen schnarchen, bei einigen ist es richtig süß und manchmal hilft es sogar beim Einschlafen – wie eine geführte Meditation – doch bei einer Frau kam es auch vor, dass ich neben Ihr partout nicht schlafen konnte. Das war dann für mich ein rein technisches k.o.

Also es wird Zeit, dass man sich mit seinen Macken abfindet. Wenn die Pupse eben unerträglich stinken, geht man eben raus, ändert seine Ernährung und liebt sich bitteschön genau dafür, denn jeder hat seine kleine Macken und entweder der andere kommt damit klar oder eben nicht. Aber du selbst hast ja gar keine andere Wahl als mit dir klar zu kommen. Und mal ganz ehrlich diese besonderen Merkmale sind auch Teil unseres Seins, unseres Charakters – und wer, wenn nicht wir zuerst sollte uns dafür lieben, wie wir sind?

Beziehungsmuster

Viele von uns denken in gewissen (Beziehungs-)Mustern, auch wenn diese überholt erscheinen mögen für die einen, für die anderen bilden sie die Grundlage Ihrer Realitätswahrnehmung.

Ein Blick in die subjektive männliche Psychologie, bestehend aus Liebe und Angst, den zwei Basisemotionen. Wenn ein Mann eine Frau auf den ersten und zweiten Blick toll findet, hat er gewisse Entscheidungsoptionen.

a) Verabreden ja – kein Sex. Er findet die Frau interessant, aber nicht spannend genug, um mit ihr zu schlafen (oder, gerade bei jungen Männern, er traut sich nicht den ersten Schritt in diese Richtung zu unternehmen) Oder aber er hat Angst, davor weitere Verpflichtungen stillschweigend einzugehen und denkt (konditioniert wurde er bereits) er müsse der Frau erklären, dass es wirklich nur Sex ist, wenn er nur Sex möchte.

b) Sex ja – feste Beziehung (j)ein. Er schläft mit der Frau, weil er sie spannend findet (vorallem auf dem erotischen Parkett), will jedoch vorerst keine Anzeichen erwecken, dass er eine Art von fester Beziehung anstreben möchte. Er verhält sich eher reserviert, hat oft nur ein bis zwei Mal in der Woche Zeit für ein Treffen. Er will abwarten und schauen, wie sich das Ganze entwickelt, vor allem wie sher die Frau in vereinnahmt (good in bed – not good in partnership!).

c) Sex ja – feste Beziehung vielleicht. Er schläft mit der Frau und verdeutlicht ihr sein langfristiges Interesse langsam, auch mit Ihr Kinder haben zu wollen. Dafür ist die Frau nicht nur erotisch sondern auch partnerschaftlich ein guter Kompanion, der Mann fühlt sich nicht von Ihr unter Druck gesetzt, sondern eingeladen weiter zu denken.

Die existenzielle Nähe

Es gibt sie, die Frauen die unsagbar schön und prinzessinnenhaft durch die Welt schreiten und an jeder Hand mindestens genauso viele Liebhaber haben, wie grazile Gliedmaßen mit denen sie die Herren um dieselbigen wickeln

Es gibt sie, die Frauen die unsagbar schön und prinzessinnenhaft durch die Welt schreiten und an jeder Hand mindestens genauso viele Liebhaber haben, wie grazile Gliedmaßen mit denen sie die Herren um dieselbigen wickeln. Die armen Kerle haben meist wenig zu lachen, werden sie doch systematisch auf Distanz gehalten. Abstand ist das höchste Gebot. Nähe eine Mangelware. Viele der Kerle finden das so unsagbar anziehend, eben weil sie nicht haben können, was sie begehren. Im schlimmsten Fall gestehen sie der Frau dann irgendwann ihre Liebe und werden furchtbar enttäuscht, von der Antwort, die alles andere als erfüllend klingen wird.

Irgendwann ist Mann dann auch einfach fertig, ausgelaugt. Er dachte, er könnte mit seiner Liebe und Zuneigung die ihrige gewinnen, doch Fehlanzeige. Er hat immer mehr und mehr gegeben, sich versucht zu verbiegen und seine eigenen Bedürfnisse zurück zu nehmen, um es ihr recht zu machen – was für ein Fehler. Denn Frauen, die keine Nähe zu lassen können, stehen ebenfalls auf unnahbare Kerle. Am besten einen Typen der weit weg ist, oder noch besser verheiratet. Die sind genauso wenig zu haben, wie sie selbst, jedenfalls nicht real und nicht im hier und jetzt.

Typischerweise sind Frauen, die diese existenzielle Nähe nicht aufbauen wollen (und können) Gefalltöchter. Sie wollen gefallen und bloss nichts falsch machen, doch dabei wird so ziemlich jedes Herz gebrochen, das ihren Weg kreuzt. Ein unendliches Komm her und Geh weg Spiel. Von dem sich mancher Mann nur schwer erholen kann, wenn sein Ego erstmal die Spur aufgenommen hat.

Mein Tipp: Lass die Finger von Frauen, die Probleme damit haben, Nähe zu zu lassen und such dir lieber eine, die dich auch in den Arm nimmt, wenn Du es brauchst, denn Frauen die auch Zärtlichkeit geben können, lieben sich selbst und wissen was Liebe braucht.

 

Die liebe Liebe oder vom Leben ohne Erwartungen

Die Liebe ist der erste Schritt zur Selbstverwirklichung. Ohne Liebe, oder ohne die Liebe gefunden zu haben, fallen alle anderen Dinge außerordentlich schwer, vor allem das Lachen. Wir merken es in der U-Bahn und sehen es den Menschen förmlich an, wer vor Freude strahlt oder wer nur vor sich hin lebt.

Viele von uns suchen nach der Liebe in einem anderen Menschen. Doch in Wirklichkeit steckt die Liebe in uns selbst. Nur in unserem eigenen Herzen können wir die Liebe finden und nur wenn wir uns selbst lieben, können wir anderen zeigen, wie schön es sein kann uns zu lieben. Sich selbst zu lieben, bedeutet sich auch selbst zu akzeptieren und sich in seiner Ganzheit zu umarmen. Sich mit all seinen kleinen Macken und Ecken gern zu haben. Es nützt nichts, wahre Liebe kommt aus uns selbst und nur diejenigen, die sich selbst als liebenswerte Menschen erkennen, können auch in anderen die Liebe wecken und mit Ihnen die Liebe teilen.

Es ist nicht egal, wen wir lieben, wenn wir uns selbst lieben. Denn jeder Mensch hat nun mal andere Ecken und Kanten. Genauso wie wir selbst akzeptiert werden wollen, können wir auch nur den anderen akzeptieren, in seiner ganzen Art und Weise zu sein. Nur dann kann sich wahre Liebe einstellen, eine Spirale des Glücks, die sich nie aufhört. Wir lieben uns und teilen die Liebe mit den anderen. Leidenschaftliche Liebe hat auch einen schwierigen Teil, den der Erwartungen. Sobald die Liebe oder der Andere fast schon selbstverständlich wird und wir stillschweigend davon ausgehen, dass es auf diese Weise endlos weiterläuft, wird es zu einer Routine. Eine Routine, die dem anderen nicht mehr gerecht wird und nicht mehr die Wertschätzung ermöglicht.

Wahre Liebe lässt los von den Erwartungen und auch von den Routinen, denn Menschen entwickeln sich weiter und wollen dabei auch akzeptiert werden und geliebt werden. Gerade Männer in meinem Alter haben oft großes vor und viele Frauen, die diese Visionen nicht teilen oder die Motivation nur schwer nachvollziehen können, wirken dann leicht wie ein Hindernis auf dem Weg zur Selbstverwirklichung. Wie soll Mann dann wissen, dass Frau ihn wirklich liebt, wenn sie ihn nicht zu verstehen scheint. Liebe bedeutet eben auch, die Träume des anderen zu respektieren und ihnen Raum zu lassen, so kann sich Mann akzeptiert fühlen und trotzdem mit dem Freiraum arbeiten, den er braucht, um zu wachsen.

Männer wünschen sich in solchen Zeiten jemanden, der sie versteht und akzeptiert. Sie wollen spüren, dass der anderen mit Ihnen zufrieden ist, genauso wie er ist. Ein Mann will auch spüren, dass Frau sich genauso wenig verbiegen wird, um es ihm Recht zu machen, denn auch sie akzeptiert sich so, wie sie ist.

Lieben bedeutet akzeptieren und sich selbst erkennen und umarmen.

Datetipps für Frauen

Eine Freundin erzählte mir gestern, sie freue sich auf ein tolles Date mit einem Typen, den sie letzte Woche auf einer Party kennengelernt hatte und wüsste gar nicht mehr, wie man das eigentlich macht. Also hier die wichtigsten und schnellsten Tipps.

1. Lass Dich vom Mann zum Date einladen. Die meisten Männer dürfen so das Gefühl haben, sie hätten ja die Verantwortung für das Date und auch später für eine Beziehung. Wenn Du allerdings auf schüchterne Männer stehst, nimm Ihm die Aufgabe besser ab, wenn Du keine Geduld hast. Bei gefragten Kerlen gilt es als Frau auf sich aufmerksam zu machen und ein Date zu “provozieren” ohne, dass es so wirkt, als wollt ihr was von ihm.

Eine Freundin erzählte mir gestern, sie freue sich auf ein tolles Date mit einem Typen, den sie letzte Woche auf einer Party kennengelernt hatte und wüsste gar nicht mehr, wie man das eigentlich macht. Also hier die wichtigsten und schnellsten Tipps.

1. Lass Dich vom Mann zum Date einladen. Die meisten Männer dürfen so das Gefühl haben, sie hätten ja die Verantwortung für das Date und auch später für eine Beziehung. Wenn Du allerdings auf schüchterne Männer stehst, nimm Ihm die Aufgabe besser ab, wenn Du keine Geduld hast. Bei gefragten Kerlen gilt es als Frau auf sich aufmerksam zu machen und ein Date zu “provozieren” ohne, dass es so wirkt, als wollt ihr was von ihm.

2. Zieh Dir doch mal nen Kleid an. Dann sieht Mann auch deine Beine und vorallem deine Schultern. Das macht die Kerle doch alle an. Dazu noch ein paar Stilettos und fertig ist die verführerische Kombination, ah nein etwas fehlt noch: statt 2 Stunden schminken, lieber etwas lipgloss zum Date mitnehmen.

3. Überleg Dir, worüber Du reden willst. Ja sicher jeder redet gern über sich. Aber besser noch nicht von Deinem Ex oder anderen enttäuschenden Beziehungen. Das stecken die meisten Kerle nicht weg. Toll zum drüberquatschen sind Sachen, die Du gern machst oder machen würdest. So kann auch er Dich in Deinen Lieblingsbeschäftigungen und Leidenschaften kennenlernen und Ihr könnt Gemeinsamkeiten entdecken.

4. Gib ihm ein paar Signale. Du findest ihn toll? Dann gib ihm wenige Flirtsignale. Nicht zuviel aber wohl dosiert, um die Spannung aufrecht zu halten. Das ist, wie mit der Katze und dem Wollknäuel. Wirfst du es der Maus hin, wird´s langweilig. Also schön dosieren. Solche Signale sind z.B. Das aktive Nachfragen, die ihm zugewandte Körperhaltung,  ein bisschen Lachen über seine Witze und Augen, Augen, Augen.

5. Lass ihn sich beweisen. Wenn Männer eine Frau toll finden, denken sie manchmal, sie müssten sie beeindrucken. Das passiert und ist ganz normal. Es sagt ja eigentlich nur aus, dass Mann die Frau interessant findet und sich selbst vielleicht ein wenig unsicher ist. Deswegen ist ja nicht gleich der ganze Typ langweilig.

6. Geküsst werden. Das Reden ist ja das eine, aber wann küsst er Dich endlich? Na da kannst Du doch nachhelfen und ihn auf die Idee bringen. Zum Beispiel indem Du dich leicht wegdrehst und kurz deine Lippen mit Lipgloss einstreichst. Am besten so, dass er es bemerkt. Du aber so tust, als solle er es nicht bemerken. Dann geht es in seinem Kopf los und er kann langsam vom Redemodus in den Küssmodus umschalten. Das merkst Du daran, dass sein Blick zwischen deinen Augen und Lippen hin und her kreist.

7. Sich nach Hause bringen lassen. Klar Männer, die die Frau nach einem Date nach Hause bringen sind wieder modern. Aber manchmal kommen sie auch gar nicht auf die Idee. Schade eigentlich, dabei ist es die beste Gelegenheit ihn nochmal nach oben einzuladen. Wenn Du ihn mit rauf nimmst, wird er eigentlich wissen, was das bedeutet. Mann wird anstandshalber auch freundlich wieder gehen, wenn Du ihm nur einen Kuss auf die Wange gibts und Gute Nacht sagst.

8. Sich verlieben. Oh Mein Gott. Verliebte Frauen. Was kann man da als Mann noch machen. Wenn Du ihm gefällst, wird er dich auch nicht mehr loslassen wollen. Aber lass es ruhig langsam angehen. Niemand kann wirklich in einen Menschen verliebt sein, den man gerade erst kennengelernt hat. Schnellverliebte sind auch schnell wieder entliebt. Also gut Ding braucht seine Zeit. Mach nicht den Fehler, nur weil Du jetzt einen neuen Typen hast, alles mit ihm teilen zu wollen. Bewahre Dir deine Unabhängigkeit, Deine Freunde und damit auch das, was Dich interessant macht.

Der Sex meiner Nachbarn.

„Kann man da mal das Fenster zu machen?“ röhrte eine tiefe Frauenstimme bei den wundervollen Klängen, die eine unserer Nachbarinnen von sich gab.

Dabei ist es doch nicht verkehrt beim Sex zu stöhnen. Wahrscheinlich war die sich aufregende Nachbarin einfach ein wenig über Ihr eigenes Sexualleben frustriert und hat schon lange nicht mehr so herrliche und lustvolle Momente erlebt, die sie zum klangvollen Ausatmen bringen. Das ist doch das Natürlichste der Welt und ich kenne keinen Mann, dessen Lust durch den Liebeshauch nicht gesteigert wird. Ganz im Gegenteil, der Mann bekommt das Gefühl der beste Liebhaber der Welt zu sein. Und genau so verhält er sich dann auch. Frauen, die wissen einem Mann das Gefühl zu geben, als sei er die neu entdeckte Wunderwaffe für leidenschaftliche Vulkanausbrüche, werden sich vor seiner Zuneigung kaum retten können.

„Kann man da mal das Fenster zu machen?“ röhrte eine tiefe Frauenstimme bei den wundervollen Klängen, die eine unserer Nachbarinnen von sich gab.

Dabei ist es doch nicht verkehrt beim Sex zu stöhnen. Wahrscheinlich war die sich aufregende Nachbarin einfach ein wenig über Ihr eigenes Sexualleben frustriert und hat schon lange nicht mehr so herrliche und lustvolle Momente erlebt, die sie zum klangvollen Ausatmen bringen. Das ist doch das Natürlichste der Welt und ich kenne keinen Mann, dessen Lust durch den Liebeshauch nicht gesteigert wird. Ganz im Gegenteil, der Mann bekommt das Gefühl der beste Liebhaber der Welt zu sein. Und genau so verhält er sich dann auch. Frauen, die wissen einem Mann das Gefühl zu geben, als sei er die neu entdeckte Wunderwaffe für leidenschaftliche Vulkanausbrüche, werden sich vor seiner Zuneigung kaum retten können.

Deswegen geht dieser Artikel an all diejenigen, die meinen, wegen ihren Nachbarn nicht stöhnen zu dürfen. Tut es trotzdem! Denn es werden nur diejenigen sich aufregen, deren sexueller Trieb nicht ausgelebt wird. Und jene daran zu erinnern, was die schönste Nebensache der Welt ist, kann man auch als ein Geschenk sehen. Denn die Vereinigung von Mann und Frau geht über pure Lust hinaus, es ist der Schlüssel der Existenz. Sonst könnte keiner von uns diese Zeilen lesen, zu denen der Akt meiner Nachbarn inspiriert hat. Davon darf es ruhig mehr geben.

Wolf oder Schoßhund

Es gibt da draussen wohl zwei Arten von Männern. Nummer eins ist der Wolf, sozusagen die Urform des Mannes. Damals, als wir noch in den Wäldern lebten, musste Mann seinen Instinkten vertrauen. Zum Nachdenken war keine Zeit. Er machte, was gemacht werden musste, ohne sich erklären zu müssen. Auch heute leben noch viele Kerle in dieser “Urform” des Mannes. Aber sie ist vom Aussterben bedroht. Denn Männer wurden in den letzten Jahrzehnten fortgehend domestiziert – von ihren Frauen.

Es gibt da draussen wohl zwei Arten von Männern. Nummer eins ist der Wolf, sozusagen die Urform des Mannes. Damals, als wir noch in den Wäldern lebten, musste Mann seinen Instinkten vertrauen. Zum Nachdenken war keine Zeit. Er machte, was gemacht werden musste, ohne sich erklären zu müssen. Auch heute leben einige Kerle in dieser “Urform” des  männlichen Seins. Aber sie ist vom Aussterben bedroht. Denn Männer wurden in den letzten Jahrzehnten fortgehend domestiziert – von ihren Frauen. Sie wurden zu Schoßhunden. Machten die meisten Dinge, die Frau von Ihnen wollte, wann sie wollte. Wenn sie es nämlich nicht machen, kennt Frau die geeigneten Maßnahmen (fiese, emotionale Tricks) um denn Mann dazu zu bringen, dass er regelmässig anruft, sich im Urlaub nur um sie kümmert, generell sein Leben nach Ihren Wünschen ausrichtet. Mann, eben weil er seine Frau liebt, möchte ihr natürlich jeden Wunsch erfüllen und tappt in die Falle: die Schoßhundfalle. Für einige Frauen ein gefundenes Fressen, andere merken ziemlich schnell, dass sie mit einem Schoßhund auch nicht zufrieden sind. Denn ein Mann, der sich nur noch um die Frau kümmert, hat keine Zeit mehr die anderen tollen Dinge zu machen, die ihn zu dem gemacht haben, was Frau an ihm anfangs interessant fand.

Es gibt ein Sprichwort: Es sind nicht die starken Frauen, die ihre Männer schwach gemacht haben. Es sind die schwachen Männer, die ihre Frauen stark gemacht haben. Es zeigt zumindest das Gleichgewicht in beiden Dingen.

Also nochmal zusammengefasst, aus Wölfen werden Schoßhunde und dann, was soll daran so schlecht sein? Nun, diese Schoßhunde genügen, wenn sie einmal fertig abgerichtet sind, nicht mehr. Weil nichts mehr von dem interessanten Wolf, der nach seinen Regeln lebt, in ihnen steckt. Und Mann denken, er tut es der Frau zu Liebe. Doch er weiss nicht, wie gefährlich das wirklich ist. Nicht umsonst schreiben mittlerweile sogar Frauen über diese Thema und wollen Ihren weiblichen Lesern die Botschaft nahe bringen: Mädels, lasst Eure Wölfe auch Wölfe sein.

Es kommt nicht zu selten vor, dass die Kerle, die sich in allen Belangen nach den Wünschen Ihrer Frau richten, schnell als langweilig empfunden werden und dann vom Sofa gestossen werden. Der Mann hat das noch gar nicht wirklich realisiert, an welcher Stelle der Evolution wir im Augenblick stehen. Die Frauen haben sich in den letzten Jahren gewaltig emanzipiert, und das ist wirklich gut so. Doch leider ist der Mann ein wenig in das Hintertreffen geraten. Starke Frauen wollen keine Waschlappen. Starke Frauen wollen auch starke Männer.

Und da beginnen sich die Männer nun zu fragen: wie bleibe ich ein Wolf? – Na ganz einfach, in dem Du versuchst ein nicht ganz so großer Waschlappen zu sein.

Hier die TOP 5 der Sachen, die Du tun kannst, um ein Wolf zu sein.

1. Du stellst dich vor und nicht hinter sie, wenn es darauf ankommt.
2. Sie sitzt auf Deinem Schoß und nicht anders herum.
3. Auf der Jagd folgt sie Dir blind, denn Du verläufst Dich nie.
4. Du bringst die beste Beute mit nach Hause.
5. Im Bett sagt Sie Dir, wann sie nicht mehr kann.